Tempus Saltus Tempus Saltus


Es war im Herbst 2002 als sich Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten und Orten der Region zwischen Südharz und Kyffhäuser zusammenschlossen und ein Laienspieltheater aus der Taufe gehoben haben. Allen gemeinsam war und ist die Freude am Spielen und die Unterhaltung ihrer Mitbürger.
Schon kurze Zeit später gründete der eiserne Kern der Truppe einen Verein mit dem klangvollen Namen POETA HISTORICA.

Mit Begin des Jahres 2007 hörte der Verein POETA HISTORICA offiziell auf zu existieren. Grund hierfür war das Ausscheiden einer Reihe von Mitgliedern.


Einige Mitglieder des alten Verein aber waren nicht gewillt aufzugeben, sondern das Laientheater hier in unserer Region fortzuführen.

Wir wollten auch weiterhin wieder die Pfalzen und Burgen unseres Stammlandes bereisen und das Mittelalter lebendig werden lassen.

Als sich im Laufe des Jahres 2006 abzeichnete, das eine Reihe von Mitgliedern den Verein zum Jahresende verlassen würden, drohte das Aus für POETA HISTORICA.
Aber der eiserne Kern der Truppe wollte nicht aufgeben und bereitete ein Fortbestehen unter neuer Flagge vor. Größtes Problem dabei war:

Was für Stücke werden wir spielen ?

Aber auch hier fand sich eine Lösung ! Zwei Mitglieder der Truppe taten sich zusammen und schrieben ein neues Stück für das Jahr 2007. Andere Mitglieder organisierten den Fortbestand des Vereines unter neuen Namen und ebneten den Weg über alle staatliche Instanzen. Ein weiteres Mitglied entwarf für den neuen Verein ein neues Logo.
Und so trafen sich am 13. Januar 2007 im Hinterstübchen im Sangerhäuser Biergarten alle Unverbesserlichen, um über die Zukunft des neuen Vereines zu beraten und ihren festen Willen kund zu tun, weiter zu machen damit:

das Mittelalter lebt !

Inzwischen hat das Amtsgericht den neuen Namen bestätigt. Die ersten Proben zum neuen Stück in 2007 sind gut angelaufen. Erste Auftritte in der Region sind terminlich festgemacht und auch das neue Logo hat seinen Segen erhalten.

Allen Interessierten tun wir hiermit kund, wagt mit:

Tempus Saltus

den Zeitsprung zurück in das Jahr 972 und lasset euch führen in längst vergangenen Zeiten, wo edle Frauen schreiten und Schwerter klingen hell im Chor vom Kampf im Morgengrauen. Unser Schreiberling wird euch führen und euch den Weg zeigen.

Tempus Saltus

Unser Ziel ist es auch weiterhin durch unsere Schauspieltätigkeit kulturell tätig zu sein und allen interessierten Menschen unserer Region - und auch darüber weit hinaus - historisch gewachsenes, heimatkundliches Brauchtum nahe zu bringen, dabei mit ihnen auf Zeitreisen zu gehen und regionales Geschichtsbewusstsein auszubilden.
Gemeinsame Besuche mittelalterlicher Spektakel gehören genauso dazu, wie Teilnahmen an geschichtlichen Festumzügen - bunt gewandet und bis an die Zähne gewappnet.
Bei jedem unserer Auftritte gehen Mitwirkende und Zuschauer auf eine Reise in vergangene Zeiten und erleben dadurch ein Stück Geschichte ihrer Region.

Auch weiterhin werden alle Stücke, nach sorgfältiger geschichtlicher Recherche, durch Vereinsmitglieder geschrieben. Dabei bemühen sich die Autoren stets die lokalen geschichtlichen Ereignisse und realen Personen so exakt wie möglich auftreten zu lassen. Aber darüber hinaus nutzen wir den schauspielerischen Freiraum, um über die frei erfundenen Personen in den jeweiligen Stücken den Bezug zum heute, mit all seiner Freude und dem Leid, den Intrigen und dem Hass herzustellen.

Jedes einzelne Mitglied bemüht sich, die von ihr verkörperte Person, mit ihrer Gewandung und ihrem Habitus so originalgetreu wie möglich auf der Bühne erscheinen zu lassen. Um die Aufwendungen für die Ausstattung einer Person für nur ein Stück so gering wie möglich zu halten, fertigen viele Mitwirkende ihre historischen Gewänder und sogar Teile ihrer Ausrüstung selbst - dies mit großer Liebe zum Detail.
Die meisten Kosten werden von den Vereinsmitglieder selbst getragen, da der Verein keine wirtschaftlichen Ziele verfolgt. Oft tritt der Verein unendgeldlich auf. Durch eine Sammlung oder durch eine Aufwandsentschädigung werden der Transport zum Aufführungsort oder der Auftritt selbst finanziert.


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Die erste Premiere eines neuen Hauptstückes von TEMPUS SALTUS fand am 23. / 24. Juni 2007 zur 900-Jahr-Feier in Großleinungen statt. Der Verein gab das Stück:

"Theophanu - Kaiserin von Gottes Gnaden"


In vielen bunten Bilder werden dem Zuschauer bewegte Szenen aus dem Leben der byzantinischen Prinzessin Theophanu gezeigt. Von der Werbung des Bischof Gero von Köln um sie in Byzanz, über die Hochzeit mit Otto dem Zweiten, der Entführung des Thronfolger und last und liest ihr Aufstieg zur mächtigsten Frau Europas.
Es folgten über den Sommer weitere Auftritte auf den Burgen und Pfalzen der Region zwischen Harz und Kyffhäuser.

Parallel zu dem Hauptstück spielten einige Mitglieder des Vereines zwei kleine Stücke, deren Inhalt jeweils ein Stück Geschichte der Stadt Sangerhausen darstellte.
So gaben wir im August 2007 auf dem Gelände des Rosariums das Stück:

"Wie das Rosarium entstand . . ."


Im Verlaufe des Spieles stellten sich die fünf Herren und eine Dame vor, welche maßgeblich an der Entstehung und dem Aufbau des Rosariums beteiligt waren.

Verschiedene Auftritte führten uns 2007 vom Juttafest in Stadt Sangerhausen, über den Kyffhäuser, wieder zurück nach Sangerhausen in die Gartenanlage "Sonnenland" bis hin zum Lutherfest im Herbst in Eisleben mit dem Stück:

" Ludwig der Springer - oder -
         Wie Sangerhus zur Ulrichkirche kam !"


Gespielt wurde die Sage von der schönen Adelheid und Ludwig dem Springer, dem Mord am Pfalzgrafen Friedrich, sein Aufenthalt auf der Giebichenstein, seine Flucht und sein Versprechen dem heiligen St. Ulrich in Sangerhausen eine Kirche zu weihen.

Bereits zur Tradition gehört unser Weihnachtstück, welches wir auch im Jahr 2007 mehrfach in Szene setzten. Die Auftritte führten uns von Tilleda, nach Schmalkalden und Kleinschmalkalden und Anfang Januar 2008 noch nach Uftrungen:

"Es begab sich aber zu der Zeit . . . "


Dies Stück spannte den Bogen von Rom unter Kaiser Augustus über Jerusalem des König Herodes bis hin nach Bethlehem und der Geburt Jesus Christus unserem Heiland.



Für das Jahr 2008 bereiten wir zur Zeit wieder ein großes Stück vor. Im Mittelpunkt steht diesmal:

"Heinrich der Burgenbauer"


Das Stück führt den Zuschauen zurück in die Zeit als die Ungarn die deutschen Landen jährlich mit ihren Überfällen heim suchten. Heinrich I. war es gelungen eine Waffenstillstand auszuhandeln. Die Zeit nutzt er um sein Reich zu festigen, wehrhafte Burgen zu errichten und ein großes Heer von Panzerreitern aufzustellen. Beim Bau der Feste Quitlinga begegnen wir Bertrad, der hofft, im wilden Harz eine neue Heimat zu finden.

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