Tempus Saltus Tempus Saltus


Das Blutbad von Goslar

Rettung aus dem Rhein Wir schreiben das Jahr anno 1062.
Erzbischof Anno von Köln lädt die Kaiserin Agnes und ihren Sohn Heinrich zum Osterfest nach Kaiserswerth ein. Während einer festlichen Mahlzeit schlägt Erzbischof Anno dem Kinde Heinrich vor, ihm ein schönes Schiff zeigen zu wollen. Gemeinsam mit zwei Rittern führt Anno ihn zum Rhein, auf das Schiff und lässt es eilig davonrudern. Der herzhafte Knabe springt, sobald er merkte, dass man ihn seiner Mutter entführen will, kühn in die Wellen, doch Ludwig ihm augenblicklich nach und beide werden wieder aufs Schiff gebracht.

Vergebens fleht Agnes die treulosen Vasallen um ihr Kind, vergebens verfolgt das Landvolk die Entführer an beiden Ufern eine Strecke. Anno bringt den König nach Köln. Als Reichsverweser übernimmt er Heinrichs Erziehung und führt anstelle des unmündigen Königs die Reichsgeschäfte. Agnes entsagt weinend der Vormundschaft und geht nach Italien in ein Kloster.

Sommer 1063 - der König ist mit seinem Tross auf dem Weg zur Pfalz in Allstedt. Hier soll eine große Reichsversammlung abgehalten werden.

Karte Allstedt Auf diesem ‚Reichstag' soll in Heinrichs Gegenwart der Beschluss gefasst werden, noch spätestens im Herbst desselben Jahres ein Heer nach Ungarn zu entsenden; zur Rückführung des aus seinem Reiche vertriebenen Königs Salomon. Für die Dauer des bevorstehenden Ungarnfeldzuges, der ersten kriegerischen Unternehmung, an welcher Heinrich selbst teilnehmen soll, wird Erzbischof Adalbert von Bremen mit der Aufsicht über den jungen König beauftragt, während Anno von Köln als Reichsverweser zurückbleibt.

Als Vorboten des Tross bringen des Königs Getreue Hadelinde und der loyale Ritter Ludwig die Kunde vom herannahenden König Heinrich zum Allstedter Pfalzgrafen Gebhard. Doch nicht genug damit, die Pfalz auf die Ankunft des königlichen Trosses vorzubereiten, der Pfalzgraf hat zwei Probleme: einen brandschatzenden Raubritter, der den einfachen Leuten das Leben schwer macht, und zwei zerstrittene Äbte, die dies nicht minder tun . . .


Kann die Anwesenheit des jungen Königs Schlimmeres verhindern ?


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