Tempus Saltus Tempus Saltus







Als im Jahre 1897 Herr Peter Lambert, seines Zeichens Rosenzüchter aus Trier,
dem Verein deutscher Rosenfreunde vorschlug, ein Rosarium aufzubauen, war dies die Geburtsstunde des Rosarium in Sangerhausen. Es brauchte noch weitere sechs Jahre bis endlich 1903 das Rosarium in Sangerhausen feierlich eröffnet werden konnte. Bis es jedoch so weit war, gab es noch vieles zu tun !
Albert Hoffmann, ein Sangerhäuser Kaufmann, bietet dem Verein deutscher Rosenfreunde ein passendes Gelände am Rande von Sangerhausen für die Anlage eines Rosengartens an. Als passionierter Rosenfreund stiftet er außerdem einen großen Teil seiner eigenen Rosensammlung.
Den ersten Entwurf für ein Rosarium erstellt der Gartenbauarchitekt Friedrich Doerr aus Erfurt. Er kommt extra der Rosen wegen in das Provinznest Sangerhausen.
Mit den praktischen Arbeiten und der Ausführung der Entwürfe beauftragte der Verein Richard Vogel. Er kommt von Mainmetropole Frankfurt an die Gonna nach Sangerhausen.
Der Gymnasialprofessor aus Sangerhausen, tetech an der HÖHEREN LEHRANSTALT zom Wohle der Schöler, stellt sich in den ersten Jahren des Bestehens voll und ganz in den Dienst des Rosariums. An seiner Seite seine jugendliche Gattin Martha.


Just am Tage der feierlichen Eröffnung des Rosarium treffen die fünf Herren in Begleitung der Gattin unseres Gymnasialprofessor im besagten Rosengarten zusammen und führen wie eh und je einen heißen Disput über DIE ROSEN.
Die Gesellschaft kommt plaudernd und lamentierend daher, alle sehr aufgeräumt, sie sind geladene Ehrengäste in Frack, Gehrock, Zylinder und Sonnenschirm.
Auf dem Weg zur Tribüne begegnen sie der

Rosenkönigin von Sangerhausen .















































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