Tempus Saltus Tempus Saltus


           


König Karl IV kehrt im Jahre 1355 als gekrönter Kaiser deutscher Nation aus Rom in seine Residenz Prag zurück. Hier erwarten ihn beunruhigende Nachrichten aus dem westlichen Teilen seines Reiches. Das notleidende Volk in den Städten macht Jagd auf die Juden und immer mehr Städte buhlen nach Blutgericht und Marktrecht. Zusammen mit seiner Gemahlin Anna und kleinem Gefolge bricht Karl in Richtung Frankfurt auf, um nach dem Rechten zu sehen.

Derweil brauen sich über der Burg Prozelten und der an ihrem Fuße liegenden Stadt Prozelten dicke Gewitterwolken zusammen. Während Philipp von Protselden mit seinen Mannen in den umliegenden Wälder jagt, überfällt und plündert der Rüdt von Collenberg die Stadt Prozelten. Nach dem Tode seiner Frau Thusnelda ist der Collenberger mehr auf Raub aus, als auf rechtschaffenes Tun. Als dann noch sein einziger Sohn Johannes ihm den Rücken kehrt, den Mantel mit dem schwarzen Kreuz nimmt und in den Dienst von Philipp von Protselden tritt, gerät der Collenberger außer sich.

Just in dem Augenblick als Raubritter Rüd mit seiner Beute auf dem Weg zu seiner Burg ist, kreuzt er den Weg Kaiser Karls und seines Gefolges. Nun gilt das Wort des Kaisers. Alle Gefangenen werden sofort frei gelassen und der Kaiser befielt alle Parteien am folgenden Tag auf die Burg Prozelten. Hier wird er Gericht halten und Recht sprechen. Und so begegnen sich alle Beteiligten am Folgetag auf der Burg Prozelten.

Wie wird es dem Rüd vom Collenberg ergehen ? Legt der Kaiser ihn in Eisen oder gibt es einen Ausweg aus dieser Situation. Kommt es noch zu einer Versöhnung zwischen den Raubritter Rüdt und seinem Sohn Johannes?

Kommet und sehet und lasst euch überraschen!



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